Festival der ARD-Preisträger, Klarinette, Klavier, Bariton, Cello

Festival der ARD-Preisträger, Klarinette, Klavier, Bariton, Cello

Mozart, Schubert , Zemlinsky u.a.

Seeforum Rottach-Egern

10.05.2026, 19.00 Uhr

Vorbericht

Der israelische Klarinettist Elad Navon wurde 2000 in Jerusalem geboren und absolviert derzeit sein künstlerisches Diplom am renommierten Colburn Conservatory of Music in Los Angeles in der Klasse von Prof. Yehuda Gilad. Bereits im Alter von 9 Jahren studierte er bei Ilya Schwartz an der Jerusalem Academy of Music and Dance. Das Bachelorstudium schloss er mit Auszeichnung an der Buchmann-Mehta School of Music in der Klasse von Tibi Cziger ab. Ein Masterstudium absolvierte er an der University of Southern California in Los Angeles, ebenfalls bei Prof. Yehuda Gilad. Navon wurde 2024 mit dem zweiten Preis der Vandoren Emerging Artist Competition ausgezeichnet sowie den ersten Preis bei der Kfar-Saba Winds Competition 2022. Seit 2017 wird er durch Stipendien der America-Israel Cultural Foundation gefördert. Als Orchestermusiker spielte Elad Navon u.a mit dem Israel Philharmonic Orchestra, der San Diego Symphony,und dem Colburn Orchestra auf. Dabei hatte er die Gelegenheit, unter der Leitung international renommierter Dirigenten wie Zubin Mehta, Lahav Shani, Esa-Pekka Salonen und Vasily Petrenko zu musizieren.
Beim 74. Internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann Elad Navon den ersten Preis, den
Publikumspreis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition.

Alexander Warenberg wurde 1998 in Voorburg in den Niederlanden geboren. Er erhielt ab seinem achten Lebensjahr Unterricht bei Monique Bartels am Konservatorium in Amsterdam. Im Sommer 2023 schloss Warenberg seinen Master an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson ab. Seit September 2023 studiert er bei Gary Hoffman und Jeroen Reuling an der Queen Elisabeth Music Chapel.
Im Oktober 2016 gewann Warenberg den ersten Preis bei der Cello Biënnale Competition in Amsterdam sowie den Publikumspreis. Außerdem gewann er erste Preise bei der Janigro International Cello Competition, bei der Britten Cello Competition, bei der Prinses Christina Competition und der Augustin Aponte International Music Competition. Ebenso wurde Warenberg mit einigen Preisen wie dem Kersjes Preis, dem Amsterdam Grachtenfestival Preis und dem Elizabeth Evert Preis ausgezeichnet.
Warenberg ist sowohl als Solist als auch als Kammermusiker tätig und hat bereits mit mehreren Orchestern in den Niederlanden als auch im Ausland gespielt, wie dem Concertgebouw Chamber Orchestra, dem Bruno Walter Chamber Orchestra, dem Dutch Chamber Orchestra oder dem CVA Symphony Orchestra. Als Kammermusiker trat er unter anderen mit Künstler*innen wie Janine Jansen, Paolo Giacometti oder Nikola Meeuwsen auf. Ebenso hatte er die Chance in Meisterkursen von Wolfgang Emanuel Schmidt, Jens Peter Maintz, Frans Helmerson und Miklós Perényi zu lernen.
Beim 73. Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München im Jahr 2024 wurde er mit dem dritten Preis ausgezeichnet.


Der Bariton Samueol Park wurde in Incheon in Südkorea geboren und studierte an der Korea 
NationalUniversity of Arts in Seoul bei Prof. Sangho Choi. Seit Oktober 2020 studiert er bei Prof. Ewa Wolak ander Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen und Preise,u.a. den ersten Preis bei der Mt. FujiInt. Opera Competition of Shizuoka, den zweiten Preis sowie den Sonderpreis der Riccardo Zandonai Int. Competition for Young Opera Singers, den zweiten Preis beim Int. Lyric Singing Contest of Beziers 2023, die Silbermedaille der Marie Kraja International Singing Competition 2022.
Im Oktober 2013 debütierte er im Seoul Arts Center und im September 2014 trat er in derTitelpartie
von Don Giovanni bei den Incheon Asian Games im Incheon Arts Center auf. Zur Spielzeit 2021/22
wirkte er im Ensemble der Deutschen Oper als Stipendiat des WCN Berlin mit und kehrte in der
darauffolgenden Saison als Fiorillo in Il Barbiere di Siviglia an die Deutsche Oper Berlin zurück. Samueol Park gab im April 2024 an der Oper Wuppertal sein Hausdebüt als Landgraf Rudolf in Ethel Smyths "Der Wald". Beim 73. Internationalen Musikwettbewerb der ARD wurde er mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Ionel Ungureanu wurde 1995 in Bad Dürkheim in eine Musikerfamilie hineingeboren. Mit vier Jahren erhielt er den ersten Violinunterricht bei seinen Eltern. Bereits früh folgten die ersten Auftritte: 2003gewann der damals achtjährige Ionel in Paris beim Concours International de Violon Alexander Glazunov einen zweiten Preis. Bei „Jugend musiziert“ erspielte er sich von 2004 bis 2008 stets erste Preise. 2006 begann er ein Studium für Hochbegabte am Pre College Cologne bei Ute Hasenauer und setzte 2011 seine Ausbildung bei Marco Rizzi in Mannheim fort. 2014 folgte das Bachelor-Studium bei Nachum Erlich in Karlsruhe. In dieser Zeit begann er auch zu komponieren und zu arrangieren, spielte in Barockensembles und gründete die Sinti/Jazz-Band Borsch4Breakfast. Außerdem war er Bratschist im Erlich-Quartett. Vom Bratschenklang fasziniert, zog es ihn nach seinem Bachelor in Violine nach München, um dort Viola bei Roland Glassl zu studieren. Ionel Ungureanu war Stimmführer in der Jungen Deutschen Philharmonie, Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz und Akademist des WDR Sinfonieorchester. Seit Oktober 2023 ist Ionel Solo-Bratscher beim MDR-Sinfonieorchester.Beim 72. Internationalen Musikwettbewerb der ARDMünchen 2023 wurde Ionel Ungureanu mit dem 3. Preis und dem Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition ausgezeichnet.

Liya Wang ist eine 23-jährige Pianistin und Organistin, die bereits im Alter von vier Jahren mit dem
Klavierspiel begann. Derzeit studiert sie bei Manchun Chen am Central Conservatory of Music in
Peking und erhält dort zudem Orgel- und Cembalounterricht bei Fanxiu Shen.
Wang nahm an zahlreichen international renommierten Wettbewerben teil, darunter die 18. und 19.
Chopin International Piano Competition in Warschau, die 65. Ferruccio Busoni International Piano
Competition in Bozen, die 13. Dublin International Piano Competition sowie der 71. Internationale
Musikwettbewerb der ARD in München, bei dem sie es unter die Top 12 schaffte.
Sie trat bereits mit namhaften Orchestern wie dem China Youth Symphony Orchestra, dem
International Union Symphony Orchestra in Taipei und dem National Symphony Orchestra of
Vietnam auf und arbeitete dabei mit Künstler und Künstlerinnen und Dirigenten wie Dong Quang
Vinh, Yue Li, Hao Shen und Kurt Sassmannshaus zusammen.
Zu Wangs bedeutenden Auftritten zählen Konzerte in renommierten Spielstätten wie dem National
Centre for the Performing Arts in Peking und der Carnegie Hall in New York.
Beim 74. Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2025 wurde Liya Wang mit dem 1. Preis
ausgezeichnet.



Nachbericht



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