Der israelische
Klarinettist Elad Navon wurde 2000 in Jerusalem geboren und
absolviert derzeit sein künstlerisches Diplom am renommierten
Colburn Conservatory of Music in Los Angeles in der Klasse von Prof.
Yehuda Gilad. Bereits im Alter von 9 Jahren studierte er bei Ilya
Schwartz an der Jerusalem Academy of Music and Dance. Das
Bachelorstudium schloss er mit Auszeichnung an der Buchmann-Mehta
School of Music in der Klasse von Tibi Cziger ab. Ein Masterstudium
absolvierte er an der University of Southern California in Los
Angeles, ebenfalls bei Prof. Yehuda Gilad. Navon wurde 2024 mit dem
zweiten Preis der Vandoren Emerging Artist Competition ausgezeichnet
sowie den ersten Preis bei der Kfar-Saba Winds Competition 2022. Seit
2017 wird er durch Stipendien der America-Israel Cultural Foundation
gefördert. Als Orchestermusiker spielte Elad Navon u.a mit dem
Israel Philharmonic Orchestra, der San Diego Symphony,und dem
Colburn Orchestra auf. Dabei hatte er die Gelegenheit, unter der
Leitung international renommierter Dirigenten wie Zubin Mehta, Lahav
Shani, Esa-Pekka Salonen und Vasily Petrenko zu musizieren.
Beim 74.
Internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann Elad Navon den ersten
Preis, den
Publikumspreis sowie
den Sonderpreis für die beste Interpretation der
Auftragskomposition.
Alexander Warenberg wurde
1998 in Voorburg in den Niederlanden geboren. Er erhielt ab seinem
achten Lebensjahr Unterricht bei Monique Bartels am Konservatorium in
Amsterdam. Im Sommer 2023 schloss Warenberg seinen Master an der
Kronberg Academy bei Frans Helmerson ab. Seit September 2023 studiert
er bei Gary Hoffman und Jeroen Reuling an der Queen Elisabeth Music
Chapel.
Im Oktober 2016 gewann Warenberg
den ersten Preis bei der Cello Biënnale Competition in Amsterdam
sowie den Publikumspreis. Außerdem gewann er erste Preise bei der
Janigro International Cello Competition, bei der Britten Cello
Competition, bei der Prinses Christina Competition und der Augustin
Aponte International Music Competition. Ebenso wurde Warenberg mit
einigen Preisen wie dem Kersjes Preis, dem Amsterdam Grachtenfestival
Preis und dem Elizabeth Evert Preis ausgezeichnet.
Warenberg ist sowohl als Solist
als auch als Kammermusiker tätig und hat bereits mit mehreren
Orchestern in den Niederlanden als auch im Ausland gespielt, wie dem
Concertgebouw Chamber Orchestra, dem Bruno Walter Chamber Orchestra,
dem Dutch Chamber Orchestra oder dem CVA Symphony Orchestra. Als
Kammermusiker trat er unter anderen mit Künstler*innen wie Janine
Jansen, Paolo Giacometti oder Nikola Meeuwsen auf. Ebenso hatte er
die Chance in Meisterkursen von Wolfgang Emanuel Schmidt, Jens Peter
Maintz, Frans Helmerson und Miklós Perényi zu lernen.
Beim 73. Internationalen
Musikwettbewerb der ARD in München im Jahr 2024 wurde er mit dem
dritten Preis ausgezeichnet.
Der Bariton
Samueol Park wurde in Incheon in Südkorea geboren und studierte
an der Korea
NationalUniversity of Arts in Seoul bei Prof. Sangho
Choi. Seit Oktober 2020 studiert er bei Prof. Ewa Wolak ander
Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Er gewann zahlreiche
Auszeichnungen und Preise,u.a. den ersten Preis bei der Mt. FujiInt.
Opera Competition of Shizuoka, den zweiten Preis sowie den
Sonderpreis der Riccardo Zandonai Int. Competition for Young Opera
Singers, den zweiten Preis beim Int. Lyric Singing Contest of Beziers
2023, die Silbermedaille der Marie Kraja International Singing
Competition 2022.
Im Oktober 2013
debütierte er im Seoul Arts Center und im September 2014 trat er in
derTitelpartie
von Don Giovanni bei
den Incheon Asian Games im Incheon Arts Center auf. Zur Spielzeit
2021/22
wirkte er im
Ensemble der Deutschen Oper als Stipendiat des WCN Berlin mit und
kehrte in der
darauffolgenden
Saison als Fiorillo in Il Barbiere di Siviglia an die Deutsche Oper
Berlin zurück. Samueol Park gab im April 2024 an der Oper Wuppertal
sein Hausdebüt als Landgraf Rudolf in Ethel Smyths "Der Wald".
Beim 73. Internationalen Musikwettbewerb der ARD wurde er mit dem
ersten Preis ausgezeichnet.
Ionel Ungureanu
wurde 1995 in Bad Dürkheim in eine Musikerfamilie hineingeboren.
Mit vier Jahren erhielt er den ersten Violinunterricht bei seinen
Eltern. Bereits früh folgten die ersten Auftritte: 2003gewann der
damals achtjährige Ionel in Paris beim Concours International de
Violon Alexander Glazunov einen zweiten Preis. Bei „Jugend
musiziert“ erspielte er sich von 2004 bis 2008 stets erste Preise.
2006 begann er ein Studium für Hochbegabte am Pre College Cologne
bei Ute Hasenauer und setzte 2011 seine Ausbildung bei Marco Rizzi in
Mannheim fort. 2014 folgte das Bachelor-Studium bei Nachum Erlich in
Karlsruhe. In dieser Zeit begann er auch zu komponieren und zu
arrangieren, spielte in Barockensembles und gründete die
Sinti/Jazz-Band Borsch4Breakfast. Außerdem war er Bratschist im
Erlich-Quartett. Vom Bratschenklang fasziniert, zog es ihn nach
seinem Bachelor in Violine nach München, um dort Viola bei Roland
Glassl zu studieren. Ionel Ungureanu war Stimmführer in der Jungen
Deutschen Philharmonie, Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz
und Akademist des WDR Sinfonieorchester. Seit Oktober 2023 ist Ionel
Solo-Bratscher beim MDR-Sinfonieorchester.Beim 72. Internationalen
Musikwettbewerb der ARDMünchen 2023 wurde Ionel Ungureanu mit dem 3.
Preis und dem Sonderpreis für die beste Interpretation der
Auftragskomposition ausgezeichnet.
Liya Wang ist
eine 23-jährige Pianistin und Organistin, die bereits im Alter von
vier Jahren mit dem
Klavierspiel begann.
Derzeit studiert sie bei Manchun Chen am Central Conservatory of
Music in
Peking und erhält
dort zudem Orgel- und Cembalounterricht bei Fanxiu Shen.
Wang nahm an
zahlreichen international renommierten Wettbewerben teil, darunter
die 18. und 19.
Chopin International
Piano Competition in Warschau, die 65. Ferruccio Busoni International
Piano
Competition in
Bozen, die 13. Dublin International Piano Competition sowie der 71.
Internationale
Musikwettbewerb der
ARD in München, bei dem sie es unter die Top 12 schaffte.
Sie trat bereits mit
namhaften Orchestern wie dem China Youth Symphony Orchestra, dem
International Union
Symphony Orchestra in Taipei und dem National Symphony Orchestra of
Vietnam auf und
arbeitete dabei mit Künstler und Künstlerinnen und Dirigenten wie
Dong Quang
Vinh, Yue Li, Hao
Shen und Kurt Sassmannshaus zusammen.
Zu Wangs bedeutenden
Auftritten zählen Konzerte in renommierten Spielstätten wie dem
National
Centre for the
Performing Arts in Peking und der Carnegie Hall in New York.
Beim 74.
Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2025 wurde Liya Wang mit dem
1. Preis
ausgezeichnet.